Spotify, Facebook und der Open Graph

Spotify hat es nun auch nach Österreich geschafft. Gratulation.

Warum ist es für die Nutzung eines legalen Gratis Musik-Hör-Dienstes zwingend erforderlich Facebook-Kunde zu sein?
Dahinter steckt der Masterplan namens Open Graph (aka „automatisches Teilen“)

Sie sind Facebook-Kunde im Sinne einer kostenfreien Mitgliedschaft freilich, aber unter Preisgabe jeder Menge persönlicher Daten. Bis dato! Sie noch genauer zu kennen und Sie als Abbild eines Datenbank-Satzes möglichst präzise zu charakterisieren, Ihre persönlichen Bedürfnisse besser zu beschreiben, als Sie sich jemandem, den Sie noch nicht kennen, vorstellen würden, das ist das Ziel von Open Graph.

Möglichst jede Website, die Sie regelmäßig besuchen möchte ihr virtuelles Werbe-Profil ein Stück mehr komplettieren. Jeder Artikel auf einer Newssite, jedes Online-Buch, das sie gekauft haben, jeder Gratis-Song, den sie gehört haben und jedes Fotoalbum, das sie erstellt haben.

All diese Informationen werden automatisch in ihrem Facebook-Profil ihren Freunden mitgeteilt.

Sie werden exakt klassifiziert als 40 jähriger Jazz-Fan, mit Online-Präferenz zum Standard, Konzertbegeistert, Reisefreudig und erhalten zielgenau Werbung für Jazz-Konzerte, Zeitungsabos und Reiseangebote.

Segen für jeden Werbetreibenden Geschäftsmann, aber zugleich Fluch für denselben. Eine Innovation jedenfalls, nie zuvor in der Geschichte der Menschheit wurde ein so riesiger Sample von Echten Geschmackspräferenzen von Realen Personen gleichzeitig auf Knopfdruck auswertbar zahlenden Werbekunden zur Verfügung gestellt. Facebook – hat es geschafft.

Wie können zielgenaue Profile ihre Werbungsgestaltung verbessern? Diskutieren Sie mit uns.
innovativ@dieIdee.eu

Quellen:
http://news.cnet.com/8301-31322_3-57324406-256/how-facebook-is-ruining-sharing/

http://blog.freestyleinteractive.co.uk/2011/09/facebook-frictionless-sharing-will-share-everything-you-read-with-your-friends/

I-lab Harvard, good choice folks?

Harvard hat sich entschlossen ein Innovation Lab zu gründen. Good Choice folks!

Die Bedeutung von Innovation wird dadurch steigen, was im Licht der Innovationsförderung und Innovationsforschung sehr begrüßenswert erscheint.

Harvard, Keep up the good work! here @dieIdee Innovation – new innovations lab

Jony Ive spricht über großartiges Design und die Zusammenarbeit mit einem der besten Innovatoren der jüngsten Zeit

Jony Ive spricht über großartiges Design und die Zusammenarbeit mit einem der besten Innovatoren der jüngsten Zeit.

Ideen beginnen als zerbrechliche Gedanken und werden im Innovationsprozess ständig gechallenged.

Nur eine Idee, die trotz 100fachen Widerstands mit aller Anstrengung weitergetragen wird, wird in letzter Konsequenz erfolgreich sein.

Apple kauft 3D Kartenspezialisten

The next big thing? Apple übernimmt C3 Technologies.

Was bietet C3?
3D Kartennavigation – allerdings echte 3D Kartennavigation ähnlich dem von Nokia vorgestellten http://maps.nokia.com/3D/

Die Strategie dahinter?
auf einem der nächsten Endgeräte ein Alleinstellungsmerkmal (einen USP) zu generieren, der deutlich vom Mitbewerb abgrenzt.

Wie integriert?
2009 wurde Placebase übernommen, 2010 Poly9

Wie sieht die Zukunfts-Lösung aus?

Wann glauben Sie wird die Technologie marktreif sein? Diskutieren Sie mit uns.
innovativ@dieIdee.eu

An alle, die anders denken

An alle, die anders denken. Die Rebellen, die Idealisten, die Visionäre, die Querdenker, die, die sich in kein Schema pressen lassen, die, die Dinge anders sehen. Sie beugen sich keinen Regeln, und sie haben keinen Respekt vor dem Status Quo.

Wir können sie zitieren, ihnen widersprechen, sie bewundern oder ablehnen. Das Einzige, was wir nicht können, ist sie zu ignorieren, weil sie Dinge verändern, weil sie die Menschheit weiterbringen. Und während einige sie für verrückt halten, sehen wir in ihnen Genies. Denn die, die verrückt genug sind zu denken, sie könnten die Welt verändern, sind die, die es tun.

Die Suche nach der Einfachheit

Einfachheit ist oftmals schwieriger zu erreichen als Komplexität.

Es erfordert eine große Kraftanstrengung die eigene Denkweise klar zu machen, um etwas Einfaches zu kreieren.

Einmal diesen Punkt erreicht zu haben, Ihre eigenen Produkte auf die Denkweise Ihrer Kunden auszurichten, und sie einfach benutzerfreundlich zu gestalten, ist das Ziel.

Technologieverliebtheit? Beachten Sie zuerst das Design Ihrer Produkte, das was ihr Kunde fühlt, wenn er Ihr Produkt sieht, und es benutzt. Reine Technik allein, sollte niemals der Antrieb zu Handlungen sein.

Wie Einfach sind Ihre Produkte für Ihre Kunden?
Diskutieren Sie mit uns innovativ@dieIdee.eu

Siri challenges Google’s entire search empire and shakes it to the foundation

Noch vor zwei Wochen gab Steve Wozniak in seinem Interview bekannt, er wünsche sich „Answer Engines“. Jetzt ist dieser Begriff das Buzz Word im Silicon Valley.

Apple brachte mit der Einführung des Iphone 4S (for Steve) die Spracherkennungssoftware Siri unter die IOS 5 Nutzer.

Welches Innovationspotential liegt dahinter? Mr. Morgenthaler klärt auf.

  • „Siri’s threat to Google could reach further than Android. In fact, Siri challenges Google’s entire search empire and shakes it to the foundation“
  • “Google has made a huge contribution to all of our lives … they’ve made search comprehensive and instantaneous … but the whole paradigm is wrong,” “[People] don’t want a million blue links, they want one correct answer. All the rest is noise that you’d rather have go away.“
  • “Apple has the opportunity to really understand the question that you’re asking, and apply semantic knowledge such that [Siri] will deliver you the right answer, or a small set of highly relevant answers.”
  • When that happens, Morgenthaler says, all the steps that typically comprise an online search, including the ads served against search results, become completely irrelevant.
  • He believes Apple can and will circumvent this search experience, passing consumers to merchants by way of Siri — and earning a finders fee for doing so. Under this paradigm, Google could be completely forgotten.
  • In short, forget the search engine — Siri will be an answer engine. She can perform executable actions and change consumer expectations in the process.

Was ist siri? Welche technik steckt dahinter?
Die Technologie, die Apple vor einiger Zeit erwart, stammt aus militärischer Forschung und sollte Soldaten erlauben, im Kampf die Hände frei zu halten und trotzdem ihre Ausrüstung steuern zu können.

Seit wann spukt der Spirit von Siri schon in den Köpfen der Apple Entwickler?
ein sehr interessanter Fund aus dem Jahr 1987 (!), eines offiziellen Apple-Produktvideos

 

 

  • the “Knowledge Navigator” — a suped-up, tuxedo-ed personal assistant that users manipulate by way of voice and touch. According to the video, the personal assistant connects with all the major networks, features two-way videoconferencing, and helps you keep appointments, find, converge, and share documents — the works. It’s quite a feat considering the Apple IIGS had just been released the previous year.
  • Basically, The Knowledge Navigator predicts touch technology, the iPad, iPhone, Skype, FaceTime — and Siri. All in one talking, well-dressed device. The savvy technologists among us may be well aware of the progenitors and technological precursors to these devices and services, but here we have very real confirmation that Siri (and Apple products as a whole) have been in gestation in the minds of Apple’s wizards since (at least) 1987.

Quellen:
http://mashable.com/2011/10/28/apple-google-smartphone-war/
http://derstandard.at/1319181424202/Verkaufsstart-iPhone-4S-Siri-tritt-ihren-Dienst-an
http://techcrunch.com/2011/10/05/siri-ous-mind-blowing-video-evidence-of-apples-prophetic-past-circa-1987/
http://www.youtube.com/watch?v=HGYFEI6uLy0

Die Welt im Jahr 2019 – 12 neue Innovationen um die Welt zu verändern

Microsoft’s Zukunft in einem wunderschön gestalteten Werbevideo mit folgenden 12 Innovationen zum Ansehen und dem passenden Video dazu.

 

 

„Smart Eyeglasses“

Gläser, die ganz nebenbei auch den „Universal Translater“ Babelfish à la Douglas Adams beinhalten.


„Interaktive Video Wände“
Interaktive Musiker oder Bettler – Microsoft macht’s möglich.
Nicht mehr nur reale Hilfsbedürftige sollen Spenden erhalten, sondern virtuell ausprogrammierte Videowände.


„Smarte Visitenkarten“


„Intelligtente Wände auch im Fahrzeug“


„Vernetzte Flipboards“


„Arbeitsflächen, nahtlos miteinander integriert“

„Interaktives Papier“

extrem dünne Smartphones


„Schlaue Kühlschränke“

Online-Check-In für das Hotel


„extrem dünne Tablets“ – mit Holographie-Technik


und zum Nachlesen: http://mashable.com/2011/10/27/microsoft-near-future-video/#view_as_one_page-gallery_box2861

near field communications (NFC) und Mobiles Bezahlen (Mastercard: PayPass | Visa: payWave)

Bezahlen so einfach wie das Benutzen einer Zutrittskarte in Ihrer Firma?

2011 wird mobiles Payment massenmarktfähig.

Die Vorgeschichte.
seit dem 2. Weltkrieg: RFID als Vorläufer von NFC im Einsatz
2002 NFC als Forschungsobjekt in einem Joint-Venture von Sony und NXP Semiconductors
2004 formierte sich das NFC-Forum, dem alle Branchengrößen beitraten. American Express, MasterCard, Panasonic, Microsoft, Motorola, NEC, Samsung, Texas Instruments, Hewlett-Packard, VISA International Service Association, Vodafone, Sprint, Postbank, Telefónica und France Télécom.
2007 mobiles Bezahlen der ÖBB und Wiener Linien unterstützt NFC
2011-2012 Massenmarktfähigkeit: Branchenprimi Mastercard und Visa investieren hohe Energie in Schaffung der nötigen Payment-Infrastrukur und pushen Paypass und payWave aktiv in den Markt. 350.000 Händler sind bereits angeschlossen. Smartphone Hersteller Google und Blackberry bringen attraktive neue Handsets mit eingebautem NFC-Chips auf den Markt (Google Nexus S, Blackberry Bold 9900)

Wie funktioniert das mobile Bezahlen mit NFC?
Bereits seit mehreren Jahren erprobt und im Einsatz im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel. Statt ein Ticket am Schalter zu kaufen, wird das Smartphone (mit NFC-Chip) an einem NFC-Lesegerät vorbeigestrichen (bis zu 4 cm Entfernung).

Die Player am Markt und ihre Strategie?
Um den Rest kümmert sich der Payment Anbieter (mit der passenden Applikation am Gerät), der Endgerätehersteller (Google und Apple haben großes Interesse ihre eigenen Applikationen zu promoten) sowie Mobilfunknetzbetreiber (zur Abrechnung auf der Handyrechnung)

Die Zukunft?
Bald soll es nicht nur möglich sein mit dem Smartphone mobil zu bezahlen. Eine Implementierung in Microsoft Kinect ist angedacht, sodass in nicht allzu ferner Zukunft Einkäufe direkt vor dem Fernseher mit einem Schwenk des Smartphones oder des Controllers (Playstation, Xbox) möglich wird.

Wie kann NFC in Ihrem Unternehmen eingesetzt werden, um mobil höhere Umsätze zu generien?
Diskutieren Sie mit uns. innovativ@dieIdee.eu

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Near_Field_Communication
http://mashable.com/2011/08/11/near-field-communication-guide/

Exkurs: Wie funktioniert RFID? http://de.wikipedia.org/wiki/RFID

„Die Übertragung der Identinformation erfolgt bei Systemen, die nach ISO 18000-1 ff. genormt sind, folgendermaßen: Das Lesegerät (Reader), das je nach Typ ggf. auch Daten schreiben kann, erzeugt ein hochfrequentes elektromagnetisches Wechselfeld, dem der RFID-Transponder (RFID-Tag) ausgesetzt wird. Die von ihm über die Antenne aufgenommene Hochfrequenzenergie dient während des Kommunikationsvorganges als Stromversorgung für seinen Chip. Bei aktiven Tags kann die Energieversorgung auch durch eine eingebaute Batterie erfolgen. Bei halb-aktiven Tags übernimmt die Batterie lediglich die Versorgung des Mikrochips.

Der so aktivierte Mikrochip im RFID-Tag decodiert die vom Lesegerät gesendeten Befehle. Die Antwort codiert und moduliert dieser „Reader“ in das eingestrahlte elektromagnetische Feld durch Feldschwächung im kontaktfreien Kurzschluss oder gegenphasige Reflexion des vom Lesegerät ausgesendeten Feldes. Damit überträgt das Tag seine eigene unveränderliche Seriennummer, weitere Daten des gekennzeichneten Objekts oder andere vom Lesegerät abgefragte Information. Das Tag erzeugt selbst also kein Feld, sondern beeinflusst das elektromagnetische Sendefeld des Readers.“

Smartphonesteuerung (nächster Song, Anruf annehmen) durch Biegen? Nokia machts möglich

Nokia und Microsoft zeigen auf der Nokia World in London, wie die nächste Benutzersteuerung von Mobiltelefonen aussehen könnte.

Beachtenswert ist dass das Display den Grad der Verbiegung interpretieren kann, und so zum Beispiel Song wechseln, Album wechseln, einen ankommenden Ruf lautlos stellen, bzw. in durch stärkeres Verbiegen auf den Anrufbeantworter legen kann.