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Music Streaming in der Cloud, die early adopters stage ist vorbei

Begonnen hat alles 1999 mit Napster, einer 2001 durch Gerichtsbeschlüsse dichtgemachte Inkarnation freier digitaler Musik, eine Tauschbörse.

5 Jahre später: Wer im Jahr 2006 Musik auf legalem Wege hören wollte, war auf Online-Radios, Webradios (mittels des kostenlosen Musikplayers Winamp) angewiesen. In den Anfängen steckten interaktive Services, wo nach Eingabe von Musikpräferenzen (Künstlername, Songtitel) weitere relevante Titel dem Endkunden vorgespielt wurden. vgl. Pandora Webstreaming Der Endkunde konnte nicht den genauen Titel bestimmen, den er hören wollte, sondern ausschließlich Genre, und Künstlername.

5 Jahre später: 2011. die Music Streaming Services, sind Erwachsen geworden. Nahezu jeder Big Player im Internet hat im Jahr 2010 bis 2011 sein eigenes Music Streaming Angebot online gestellt. Facebook hat sich mit dem Europäischen Marktführer Spotify zusammengetan, Google hat Google Music Beta gelauncht, Apple launcht die iCloud und Microsoft ist sichtlich bemüht den Anschluss nicht zu verlieren.

Wie sieht die nahe Zukunft aus?

„Songs werden Links, abspielbar mittels einem Klick, direkt aus einem Newsfeed, einer E-Mail oder einem Facebook Profil Posting.“

Zur Finanzierung: Spotify, gegründet 2008, besitzt eine große Userbasis, die nicht bereits ist für eine Music Streaming Leistung Geld in die Hand zu nehmen. Sie werden mit Online-Werbung verwöhnt, und hören ein paar Minuten Werbung zwischen den gestreamten Songs. Für User, die das nicht möchten, hat Spotify eine Bezahlvariante im Angebot. Je nach Nutzerklasse werden somit Ad-Revenues bzw. Direct-Payments des Usersrelevant.

Daniel Ek, Gründer von Spotify:

Durch die Schaffung des IPhones und von Facebook wurde es erstmals sinnvoll möglich Streaming Services anzubieten. Iphone und Facebook definierten zwei Meilensteine des Digitalen Lebens – des mobilen Webzugangs und des Social Netzworkings. Durch Smartphones können Streaming Music Services on the Go genutzt werden; durch soziale Netzwerke können User ihre Musik von Freunden bekommen, anstatt sie mühsam in Online-Börsen zu suchen.

95% aller Streams müssen innerhalb von 200 Millisekunden ausgeliefert werden. Wird diese Zeit überschritten, fällt dem User dies als störende Verzögerung negativ auf.

Ek ist überzeugt, er wird Itunes mittels eines simplen Tricks überholen. Social Networking bietet einen entscheidenden Unterschied zu tradionellem Itunes (oder Music Store) Kauf. Das Erlebnis der sozialen Interaktion.
Auf einer Streaming Platform steht das Erlebnis und Entdeckungs-Moment im Vordergrund, wogegen auf einer Bezahlplattform Musik nicht „ausprobiert“ (also gratis gestream) werden kann. Es muss bezahlt werden. Auf Spotify können einzelne Songs, sogar ganze Alben in den Posteingang eines Freundes gelegt werden. Social Interaction 3.0 mit dem Ziel möglichst viele Kunden von Freemium Kunden zu Pay-Kunden zu konvertieren.

Facebok und Spotify – eine Romanze:
Durch die extreme Marktmacht von Facebook kann Facebook diese sogar noch verstärken, wenn es als „Social Hub“ auftritt. Einem Ort, wo user sich aufhalten, und Dinge gemeinsam tun. Musik hören zum Beispiel, diese mit Freunden tauschen, die sich auf einen Knopfdruck damit verbinden können. Gibt es bereits von Youtube? Ja richtig, aber youtube gehört dem Konkurrenten google, dem man mit dieser Strategie User abspenstig machen möchte.
Zuckerberg stellt klar wo die Reise hingeht: Facebook wird kein Music Anbieter. Dafür stellt man die Zusammenarbeit mit Partnern in den Vordergrund. Partner, die sich um Lizenzierung und rechtliche Rahmenbedingungen kümmern.
Auch wenn dies mehrere Musik-Partner sein können.

Die Transformation von analog zu digital hat die Musikindustrie verändert wie keine andere Branche, hart und unvorbereitet. 2012 werden wir die seamless Integration in Social Networks (google+) und apples cloud services erleben. Seien Sie gespannt. innovativ@dieIdee.eu

Quelle: http://www.wired.com/magazine/2011/10/ff_music/all/1

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Sean Parker „Power Users leave Facebook“

Spotify investor and former Facebook President Sean Parker had some harsh words for his favorite social network: Its problem isn’t privacy, it’s that some of its most active users are leaving for other services.

“The threat to Facebook is that power users have gone to Twitter or Google+,” Parker told the Web 2.0 Summit. They are leaving, he says, because Facebook isn’t giving them enough ways to manage a glut of information.

Parker: The digital revolution has removed barriers to sharing music. It doesn’t cost extra to create another copy of a song anymore and it’s easier than ever to get recommendations for music from friends. The result is that labels are lagging behind because they have layers of bureaucracy and protocols they no longer need. Bands are responding by using other distribution mediums (such as Spotify) in order to take charge of their own destinies.

Quelle: http://mashable.com/2011/10/17/sean-parker-web-2-summit/