Archiv der Kategorie: Innovation

dieIdee InnovationsAgentur am NETAVIS Observer Summit 2012

Wien, am 03. Februar 2012 – Als einer der führenden Anbieter für IP basierte Audio- und Videoüberwachung veranstaltete die Firma NETAVIS Software GmbH gemeinsam mit Technologiepartnern und Distributoren am 1. und 2. Februar den „NETAVIS Observer Summit 2012“ im Hotel Park Royal Palace in Wien. Rund 90 Technologie-Experten aus über 20 Ländern folgten der Einladung, um sich über die aktuellsten Produkte am Markt zu informieren. Neben zahlreichen interessanten Vorträgen bot die Veranstaltung Raum zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken.

 Die Veranstaltung startete mit einer Begrüßung der international angereisten Teilnehmer durch Wolfgang Baumgartner, CEO der NETAVIS Software GmbH, und einem kurzen Vortrag über die wichtigsten Programmpunkte. Im Anschluss folgten Fachvorträge von NETAVIS und den Partnerunternehmen.

Chris Vandebrouck und Darren Shurmer machten den Anfang und informierten über die Intelligent HD und Hybrid Kameras von Sony, die für eine Optimierung der Farbtöne und Helligkeit und damit für eine hohe Qualität der Überwachungsbilder sorgen.

Danach stellte NETAVIS ihre „all-in-one“ IP-Surveillance Lösung vor, basierend auf Kooperationen mit dem asiatischen Storage-Spezialisten Thecus bzw. mit dem Computer-Riesen Hewlett-Packard (HP). Durch die Kombination der Network Video Recording-Systeme von Thecus bzw. HP mit der NETAVIS Software Observer 4 bieten die Technologiepartner ihren Kundeneinzigartige Out-of-the-Box Appliances.  Diese zeichnen sich vor allem durch verbesserte Compliance, kurze Installationszeiten und einfachste Bedienung aus. Sowohl Thecus als auch HP zeigten ihre Geräte live vor Ort.

Ebenso stand am ersten Tag eine Europapremiere am Plan. Der Hersteller Axis präsentierte seine neueste Entwicklung, das Modell Axis P-85. Das Besondere: die kaum bemerkbare, nur millimetergroße Linse der Netzwerk-Kamera ist auf 1,6m Höhe in einer Röhre vorinstalliert, die gängigen Installationsröhren zum Verwechseln ähnelt. Im Vergleich zu herkömmlichen Kameras, die an der Decke montiert sind, gewährt diese in Augenhöhe angebrachte Indoor-Ausführung sowohl einen breiten Überblick als auch die zuverlässige Identifizierung von Personen. Anwendung findet diese Kamera vor allem im Bank- und Gesundheitswesen.

Am Nachmittag fanden die Vorträge von Florian Wurzer, easyplex Software, und Wolfgang
Baumgartner, NETVIS, zum Zukunftsthema Physical Security Information Management, kurz PSIM, statt. Hier handelt es sich um eine Software-Plattform, die mehrere Sicherheits- und Facilitymanagement-Anwendungen integriert.


Dadurch können eingehende Informationen unterschiedlicher Quellen (Zutrittskontrollstellen, Videoüberwachungssysteme, Gebäudetechnik etc.) in einer zentralen Nutzeroberfläche erfasst, verarbeitet und kontrolliert werden. PSIM ermöglicht zahlreiche organisatorische Vorteile, wie bessere Kontrolle und Evaluation, und trägt zudem durch gesteigerte Effizienz zu einer Kostenreduktion bei.
Den Abschluss der Vortragsreihe bildete Waldemar Gollan von Arecont Vision, dem internationalen Marktführer in der Herstellung hochauflösender IP-Kameras, mit seinem Fachvortrag „The Power of MegaPixel“.

JCV Professional stellte sechs neue Überwachungskameras mit der neuen Super LoLuxTM Technologie beim diesjährigen NETAVIS Observer Summit europaweit erstmals vor. Die speziellen Videokameras sorgen selbst bei nahezu keinem Licht für eine getreue Farbwiedergabe. Darüber hinaus sind sie durch gesteigerte Energieeffizienz im Vergleich zu konventionellen CCTV Kameras sehr umweltfreundlich.


Zudem wurden interessante Best-Practice Beispiele, wie das Projekt Wiener Wohnen, umgesetzt vom Technologiepartner A1 Telekom Austria präsentiert. Am Ende der Veranstaltung gab der Chef-Entwickler der NETAVIS Videoanalyse iCAT, László Dezsényi, Einblicke in zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen. Live präsentierte er die zahlreichen Features und Anwendungsmöglichkeiten des innovativen Analysetools.

Rückfragehinweis: innovativ@dieIdee.eu

Spritzgießbarer hochleitfähiger Faserverbundkunststoff „Hot Polymer CF 273“

Nachdem das Eidgenössische Volkswirtschaftsdepartement EVD, Bundesamt für Berufsbildung und Technologie BBT, Förderagentur für Innovation KTI der Rominger Kunststofftechnik GmbH einen Innovationsscheck für die Weiterentwicklung des thermisch leitfähigen Faserverbundkunststoffes „Hot Polymer CF 273“ ausgestellt hat, fand nun an der Interstaatlichen Hochschule Buchs (NTB) am 20. Jan. 2012 eine weitere Projektbesprechung statt.

Wie elektrische amorphe Isolatoren, so sind auch Kunststoffe schlechte Wärmeleiter. Die Wärmeleitfähigkeit von Kunststoffen im ungefüllten Zustand liegt im Bereich von 0,1 W/mK bis 0,5 W/mK.
Im Vergleich zu den Metallen somit um ein Vielfaches niedriger.
(Metalle: 10 – 400 W/mK).

Kunststoffe sind elektrische Isolatoren mit Leitfähigkeiten im Bereich von 10-16 S. Durch das Das Zugeben von elektrisch leitfähigen Füllstoffen zu einer Kunststoffmatrix ermöglicht eine Erhöhung der elektrischen Leitfähigkeit.
Kunststoffe sind somit im ungefüllten Zustand schlechte Wärmeleiter und elektrische Isolatoren.

Durch Zugabe von leitfähigen Füllstoffen nimmt die thermische und elektrische Leitfähigkeit gemeinsam zu. Viele technische Anwendungen erfordern jedoch eine hohe Wärmeableitung bei gleichzeitiger elektrischer Isolation.

Ein Kunststoff mit neuen Eigenschaften
Ein spritzgiessbarer thermoplastischer Kunststoff, der einerseits Wärme leicht ableitet, andererseits aber elektrisch isolierend wirkt. Eine ideale Kombination für PCs und besonders Laptops, die sich heute noch zu sehr erwärmen bzw. deswegen gekühlt werden müssen. Messungen am Lüfterausgang ergeben Messwerte über 70°C. Generell kommen sämtliche bestehende Kunststoffanwendungen die über eine verbesserte Wärmeabfuhr bei gleichzeitiger elektrischer Isolation verfügen müssen in Frage.  
Medizintechnik: Für Gehäuseverschalungen wie z.B. Pumpengehäuse für die Absaugung von Blut und Sekret, Kunststoff-Wannen für Lichttherapien, wärmeleitfähige Tubes uvm.

Summary
Ein thermisch hochleitfähiger, elektrisch jedoch isolierender Kunststoff stellt zweierlei dar:
a) eine kostengünstige Alternative/Substitut zu Metallapplikationen und
b) einen Innovationssprung zu bestehenden Kunststoffsystemen.

Ein mögliches Anwendungsbeispiel von vielen:
Die Laptop-Gehäuse von Mac sind aufgrund der Wärmeproblematik bei den Kunststoffgehäusen (Wärme wird gebunkert) aus gut leitendem Aluminium.
Die Idee ist funktional gesehen gut und macht durchaus Sinn, doch preislich nicht, denn die Herstellung der Aluminiumverschalung ist enorm aufwändig, teuer und nicht gegen Oxidation gefeit. Der leitfähige Kunststoff kann dagegen mit der geeigneten Verarbeitungstechnologie vollautomatisch, schnell, günstig und oxidationsfrei zu Laptop-Gehäusen verarbeitet werden.

Stationen, bisherige Ergebnisse und Ausblick
Die Situationsanalyse inkl. Marktanalyse mit integrierter Patentrecherche hinsichtlich bestehender Systeme ist bereits abgeschlossen.
Das Fazit war, dass keine Patentverletzung zu erwarten ist und dass keine der bestehenden Kunststoffmatrix-Systeme (wie z.B. mit Bornitrid) nicht mal annähernd diese Anforderungen erfüllt. Die Interstaatliche Hochschule Buchs (Prof. Dr. Bernard und Prof. Dr. Affolter), die Semadeni AG (Herr Patrick Semadeni), Herr Silvio Gächter (Diplomarbeit 2011, IBZ eidg. anerkannte Höhere Fachschule) sowie Fallstudien der IBZ leiteten die entscheidenden Entwicklungsschritte ein. Als Meilensteine können genannt werden: Der Nachweis der Spritzgiessbarkeit trotz sehr hohen Füllgraden. Bessere technisch-wirtschaftliche Wertigkeit im Vergleich mit anderen leitfähigen Materialien.

Kontaktadresse:
Rominger Kunststofftechnik GmbH, Bleick 3b, CH-6313 Edlibach, Switzerland
Internet: http://www.kunststofftechnik.ch

Bildquellen: Lars Rominger
Abb. 1:  Schematische Darstellung der magnetischen Eigenschaften, der elektrischen und thermischen Leitfähigkeit sowie der mechanischen Eigenschaften vom Füllstoffgehalt.

Abb. 2: Chemisch geätzter Anschliff eines thermisch leitfähig modifizierten Kunststoffes mit Kupferzusatz. Rasterelektronenmikroskop (REM) – Betrachtung der Kunststoffstruktur und der Füllstoff – Matrix – Anbindung.

Rückfragehinweis: innovativ@dieIdee.eu

Preisstrategie & Produktstrategie als Motor des Innovationsmanagements

Was hat die Höhe der Lohnstückkosten mit dem Image des Innovationspotentials einer Volkswirtschaft zu tun?

Die Presse klärt auf:

Über den gesamten Zeitraum ab 1990 stiegen die Lohnstückkosten ähnlich [Anm. dieIdee Innovationsagentur „wie in Deutschland“] stark bei den anderen Ländern der Eurozone. Das absolute Niveau bleibt hoch: Nur vier wichtige Industrienationen und EU-Länder haben höhere Lohnstückkosten. Wenn also alle Welt deutsche Waren kauft, hat das einen anderen Grund. Die Industrie besetzt Nischen statt Massenproduktion, sie punktet mit Innovation und maßgeschneiderten Lösungen. Das macht die Produkte weniger preissensibel, aber nicht immun für den Wettbewerb.

Wie stark sind Ihre Produktlösungen innovativ maßgeschneidert? Diskutieren Sie mit: innovation@dieIdee.eu

Bildquelle: http://diepresse.com/images/uploads/d/8/4/724356/deutschen_gross_stark_macht_launchy-view-132673465783420120116182707.jpg

Quelle: Die Presse Printausgabe vom 17. Jänner 2011, Seite 1

Airbags für Mobiltelefone – leider schon patentiert

Vielleicht fallen Ihnen zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für Airbags ein.

Eine davon wurde als Glas-Schutz im Aufprall-Fall patentiert. Der Glas-Airbag für Mobiltelefone.
oder: „Liquid based micro inflatable bladder“

Quelle: http://www.patentlyapple.com/patently-apple/2011/11/apple-invents-crack-resistant-glass-solutions-for-portables.html