Investor Markus Wagner (i5invest) über Herzblut, Fokussierung und die Liebe zu Innovation

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DieIdee InnovationsAgentur traf sich mit der österreichischen Investor-Legende Markus Wagner (i5invest).

„Wagner gründete 1999 mit fünf weiteren Studenten der FH Salzburg das Startup wap.at Internetservices GmbH. Das Unternehmen des gebürtigen Wieners konzentrierte sich auf Handyapplikationen.“ Wagner entwickelte mit seinen Studienkollegen in der Boomzeit der Mobiltelefonie technische Möglichkeiten, wie zB. Mobiles Ticketing oder auch mobile E-Commerce Applikationen (m-commerce, Bezahlen per Handy am Colaautomaten). Sie ermöglichten auch das “Handyvoting” bei “Starmania”.

Wagner war ab 2001 Geschäftsführer der nun unter dem Namen Xidris tätigen Firma. 2004 fusionierte man mit zwei weiteren Firmen zur 3united, Wagner wurde Vorstand für Technology & Media Partnerships.

2006 – nach einem Jahr Investorensuche wurde die Firma um 55 Millionen Euro vom US-Internet- und Kommunikationskonzern VeriSign gekauft. Wagner, der mit der nahtlosen Integration von 3united in Verisign betraut war, verließ ein Jahr später das Unternehmen und gründete das Unternehmen i5invest zur Förderung von Internet-Start-Ups. Aktuelle Projekte sind unter anderem die Personensuche 123people.at und die Iphone/Android App Runtastic sowie weitere innovative B2C Applikationen.

Quelle: http://www.salzburg.com/wiki/index.php/Markus_Wagner

Markus Wagner (i5invest) und dieIdee.eu

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Markus, aus Deiner bisherigen Erfahrung heraus: Was sind die wichtigsten Eigenschaften, die einen erfolgreichen Unternehmer klassifizieren.

Markus Wagner (i5invest): Ganz klar die Fähigkeit, das Ganze (Anm. die Idee) umzusetzen. Dazu braucht es Menschen, die etwas zustande bringen. Ein Büro, also ein Geschäftslokal, in dem sich das ganze abspielt. Also eine bestehende Konstruktion, nicht nur einen Businessplan.
Das wichtigste neben einem gewissen Startkapital ist die Begeisterung, die man einer Idee gegenüber mitbringt. Und auch das Team, die Menschen.

Für mich ist es wichtig, dargestellt zubekommen, wer sind die Menschen, die die Idee auch tatsächlich umsetzen. Wieviel Zeit investieren sie, machen sie das nebenbei, oder sind sie mit Leib und Seele Unternehmer.

Eine Einzelperson, oder ein schlampig zusammengestoppeltes Team hat keine Chance auf Förderung. Begeisterung ist extrem wichtig für den weiteren Firmenaufbau. Das Team sollte Referenzen und Commitment besitzen.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): „Was sind die Eigenschaften des erfolgreichen Start-up Teams? Was sollte man mitbringen?“

Markus Wagner (i5invest):  Credibility also Glaubwürdigkeit ist sehr wichtig um zu reüssieren. Als Junger Kreativdesigner, könnte das zum Beispiel eine gute Story sein, also gutes Storybuilding ist wichtig.
Eine ausgezeichnete Vertriebsfähigkeit ist wichtig, um in weiterer Folge Umsätze zu generieren, und somit sich für Investoren attraktiv positionieren zu können. Die wirtschaftliche Entwicklung plausibel darstellen zu können, ist essentiell.

Generell ist die Mentalität in Österreich im Vergleich zu Amerika (wo ich in New York für Verisign die Transition von 3 United erledigt habe), eine viel offenere.
In Amerika werden auch Produkte, die man in Europa eher produktlastig vermarktet, eher vertriebslastig „angepriesen“. Kurioserweise wirkt Europa trotz oftmals höherer Produktqualität fast schüchtern. Ich kann nur jedem raten, nicht schüchtern zu sein, sich professionell zu vermarkten, auf Veranstaltungen zu gehen, mit Leuten zu reden, und es einfach zu probieren.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Besteht dabei nicht die Gefahr des Ideenklaus?

Markus Wagner (i5invest): Es ist oftmals besser, Input für seine Ideen zu bekommen, Austausch zu leben. Gerade in meinem Bereich (Anm. Business 2 Consumer) ist Ideenklau keine große Sache. Anders sieht es aus, wenn Patente im Spiel wären. Dort reicht schon die reine Erwähnung in einer Diskussion als Veröffentlichung im engeren Sinne.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Wie lassen sich Gesellschafter-Streitigkeiten nach der Gründungsphase vermeiden?

Markus Wagner (i5invest): Eine lose schriftliche Vereinbarung ist ausreichend, wo klar gelegt wird, wie die Eigentumsverhältnisse zum Start geregelt sind. Auch sollte enthalten sein, was im Ausstiegsfall eines Kollegen mit dessen Anteilen geschieht. Dies im Hinblick darauf, dass ein Neuer ihn vertreten kann.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Was bedeutet Investment für Dich?

Markus Wagner (i5invest): Ein Investment ist Zeit gegen Anteile zu tauschen. Also Zeit gegen Anteile, für die Leistung im Marktpreis plus Gewinnaufschlag gerechnet wird.
Stichwort: „Geiles Setup“
Eine Idee, ohne Attraction, ohne Nachweis eines bisherigen Markterfolges, ohne Förderungen, ohne Investoren, ohne Umsatz wird anders bewertet werden müssen, als eine Firma, mit guten Leuten, wo bereits Umsätze fließen und ein gewisser Markterfolg erkennbar ist.

Ein Beispiel: Im Speedinvest (Anm. http://speedinvest.com/) bewerten wir, wie sich ein fiktives 100.000 Euro Investment rechnen würde. Wir operieren mit Ausfalls- und Gewinnwahrscheinlichkeiten. Mit einer Wahrscheinlichkeit von z.B. 10% wird das Investment von 100.000 einen Gewinn von mehr als 1 Mio. erzielen. Ist das genug, um als Investor langfristig erfolgreich zu sein? Nein. Kosten müssen gedeckt sein, Gewinn muss erzielt werden, das Risiko langfristig sicher abgedeckt sein, und die Opportunitätskosten (100.000 als Anzahlung für ein Strandhaus) ebenfalls zumindest überlegt werden.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Wie würdest Du als Start-UP eine Firma groß machen?

Markus Wagner (i5invest): Um eine Firma vorzubereiten, die „echt geil“ ist?
Sich niemals mit Mittelmaß zufrieden geben. Eine High-Quality Mannschaft zusammenstellen, die Großartiges zu verändern imstande ist. Teilen, Anteile an großartige Menschen abgeben, sodass die Chance größer wird, dass die Firma zu Erfolg kommt!

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Du bekommst, jährlich 1000 Projektanfragen, wie hoch ist die Quote, derer, die Du förderst?

Markus Wagner (i5invest):  Von 1000 Projektanfragen hört man im Laufe der Jahre nur von 20 wieder Positives. Es gilt zu bewerten, wohin die Reise geht.

Ein Beispiel. In einem potentiellen Milliardenmarkt kann man in 50 Firmen investieren. Wenn eines davon reüssiert, hat man die Anfangsinvestitionen für die anderen 49 durch den Gewinn des einen über-kompensiert. 1:20 oder 1:50 funktioniert in einem Milliardenmarkt. Die Frage ist, wieviel Risiko ist man bereit zu tragen. 50:50 ist eine sichere Sache und meistens kein gewinnträchtiges Geschäft, außer in monopolisierenden Geschäftsbereichen.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Hast Du eine Entscheidung, eine Firma unterstützt zu haben, in Deiner Laufbahn bisher bereut?

Markus Wagner (i5invest): „Nein, denn in der bisherigen Zeit war es möglich viel coolere Projekte zu machen. Damals hätte es einfach bei diesen Firmen nicht gepasst.“

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Was sind die für Dich wichtigsten Startbedingungen für ein Startup? Deine Checkliste?

Markus Wagner (i5invest):

  • Das Netzwerk, die Community, in der man agiert. Wer sind die Menschen, auf die ich zurückgreifen kann?
  • In welchen Bereichen liegt meine Kernkompetenz, wo kenne ich mich gut aus?
  • Wissen und unternehmerischer Wille. Der Biss weiterzumachen, wo andere aufhören
  • Das Erkennen von nötigen Komplementärbausteinen
  • Konzentriert auf 1 Idee fokussieren, nicht 10 Dinge gleichzeitig machen

Die Eintrittswahrscheinlichkeit für ein cooles Setup ist dort hoch, wo Kompetenz, Wissen und Wille da sind. Dort beginnt eine Idee aufzugehen. Eine faire Chance auf Erfolg erhält man mit dem richtigen Team und mit dem richtigen Netzwerk, auch mit Pressekontakten (befreundeter Journalisten)

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Thema Scheitern als Kultur USA vs. Europa

Markus Wagner (5invest): Es ist ein Mythos, dass Scheitern in den USA besser angesehen ist, als in Europa. In Wirklichkeit geht es um die Menschen, die sich in der Vergangenheit bewiesen haben; wenn ein guter Mann gescheitert ist, bleibt er ein guter Mann. Eine Pflaume jedoch bleibt immer eine Pflaume. Interessanterweise gehen Unternehmer, mit Herzblut nicht mehr in ein Angestelltenverhältnis zurück. Einmal als Selbständiger Blut geleckt, immer Unternehmer…

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Wie würde Dein „Dream-Team“ konkret aussehen?

Markus Wagner (i5invest): Ich würde die Besten am Markt von meiner Idee begeistern, und mit Ihrer Expertise und Erfahrung ein Unternehmen gründen. Ihnen Anteile am gemeinsamen Unternehmen überschreiben und durchstarten.

Dies könnte bei einem Mobilfunk-Startup z.B. Alexander Oswald (eh. Nokia Alps) für Vertriebserfahrung sein, kombiniert mit Boris Nemsic (eh. Generaldirektor Mobilkom Austria, Telekom Austria).

Sinnvoll ist es gute Leute zu einer gemeinsamen Idee zusammenzubringen. Gutes Marketing und gute Medienkontakte runden das Bild ab. Tüftler müssen raus aus ihrer Rolle als Tüftler. Es gibt keine Alternative als in den Vertrieb zu gehen. („Anrufen, Treffen, vermeiden zu Hause zu sitzen und sich zu beschweren, dass Österreich so schwierig ist.“)

Nicht abschrecken lassen von Kritik. Feedback ernst nehmen. Einfach Energie investieren. Das zahlt sich aus!

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Wodurch entscheiden sich Investoren und wie bewerten sie?

Markus Wagner (i5invest): Der Branchenerfolg des Investors ist entscheidend.

„Ein gutes Team kann mit Geld viel anfangen. Den Anspruch an coole Leute kann man nicht runterschrauben!“

1000 Firmen buhlen um 50 Investoren! Es gibt genügend Förderinstitutionen in Österreich ZIT (www.zit.co.at/foerderungen.html) , AWS(www.awsg.at/) , FFE (http://www.fraunhoferventure.de/leistungen/finanzierung/FFE/index.jsp) Jedes dritte Projekt wird in Österreich gefördert. Bewirbt man sich bei 3 Förderinstitutionen mit dem richtigen Setup ist die Wahrscheinlichkeit groß, rasch durchstarten zu können.

Jeder Investor beurteilt die Schnelligkeit (Time-to-Market), wie schnell man das Produkt am Markt herzeigen kann. Auch das Feedback, die Begeisterung der Gründer und die Attraction des Produkts. Weiters ist es wichtig so rasch wie möglich das Produkt am Markt zu launchen, sonst sind Investoren nicht interessiert. (Falle!)

Investor USA: hat 100 Projekte und kalkuliert mit einer Ausfallswahrscheinlichkeit von 1 zu 20.

Investor EU: hat 5 bis 10 Projekte und kalkuliert mit einer Ausfallswahrscheinlichkeit von 1 zu 3.

„Gar keinen Investor zu brauchen ist der beste Weg einen Investor zu finden“

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Wie ist der 3United Verkauf an Verisign in die Wege geleitet worden?

Markus Wagner (i5invest): „Im Jahr 2005 begannen wir den Verkauf von 3 United vorzubereiten. Von 10 Firmen kamen 2 in die nähere Auswahl. Es ging darum Market-Awareness in Amerika zu generieren. Der Weg dazu war beim Prestige-trächtigsten Pitch in Amerika zu der Zeit zu gewinnen. Wir gewannen den Pitch zum „American Idol“, erlangten dadurch die Awareness in Amerika, standen in der Auslage und Verisign hatte die Wahl, selbst zu kaufen, oder jemand anderer hätte gekauft. Wenn jemand anderer gekauft hätte, hätte Verisign später ein Problem gehabt.“

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Rätst Du Jungunternehmern ohne perfektes Setup zu starten?

Markus Wagner (i5invest): Wichtig ist es mit exzellenten Leuten zusammenzuarbeiten. Nur im Team erreicht man, dass mehr weitergeht, auch wenn man selbst krank ist, und jemand für dich weiterarbeitet. Wenn Du einmal down bist, werden exzellente Leute Dich wieder aufrichten, und weiter geht es. Das ist der Teamspirit. „Das Team hat einen hohen Wert für den Erfolg der Firma“

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Wie wichtig ist Geld für einen Investor?

Markus Wagner (i5invest): Grundgedanke von Investition ist mehr Geld raus zubekommen, als investiert wurde. Das ist nicht die einzige Motivation. Wert schaffen, ist die zweite.

Viele Millionäre sind aus Spaß dabei an der Sache. Ein positiver unternehmerischer Antrieb überbrückt Momente, wo es schwierig weitergeht.

Nichtsdestoweniger hört eine Unterstützung einer Firma nach 12-18 Monaten bei Nichterfolg auf. Dies wird klar kommuniziert, mit klarem Schnitt am Ende. Erwartet wird vom Gründer ein Vollzeitcommittment. „Ganz oder gar nicht!“

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Wordrap. „Auffallen?“

Markus Wagner (i5invest): … ist schwieriger geworden unter der Masse der Startups. Performance Marketing wichtiger und gute Co-Kollegen.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Grundantrieb?

Markus Wagner (i5invest): … ist nicht Geld machen. Mitaufbauen, Erfolge teilen. Sich miteinbringen. Kontakte gegenseitig herstellen. Positive Incentivierung. Mit Leuten und Team zusammenarbeiten. Wer bringt wieviel Zeit ein? Konzept nicht verstecken, weil ein offenes Konzept viel mehr Kommunikation ermöglicht.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Umsatz?

Markus Wagner (i5invest): … Das schwierigste ist auf Umsatz zu kommen. Viel Energie ist notwendig um dorthin zu kommen.

Umsatz ist ein Qualitäts-Siegel für den Erfolg eines Unternehmens. Und oftmals vernachlässigt in Europäischen Unternehmen ist der Verkauf. Bei Verisign ist sogar der Entwicklungschef in Verkaufsgespräche mit Kunden miteingebunden.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Aus Anerkennung gegenüber dem Kunden, als Wertschätzung und auch um Kundenbedürfnisse direkt wahrzunehmen.

Markus Wagner (i5invest): Auch um Mehrwerte zu generieren. Keine Angst vor Abfuhr. Sales Kultur ist oftmals bei Start-Ups unterentwickelt, im Vergleich zur Produkt und Technologie-Verliebtheit.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Wordrap. Absatzmarkt?

Markus Wagner (i5invest): Tirol liegt von Wien ausgehend gleich weit entfernt wie Köln. Also zur Tiroler Tageszeitung gehen oder zur RTL-Gruppe. Mit dem Zug liegt München näher und ist schneller erreichbar als Bregenz. Es gibt keine Grenze zu Deutschland mehr. Der Deutschsprachige Raum besteht aus mehr als 90 Millionen Konsumenten. Schweiz ist extrem innovativ.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Austesten?

Markus Wagner (i5invest): … man muss viele Sachen mit Feedback austesten. „Um dem Glück eine Chance zu geben, ist es wirkliche Arbeit. Ein Team muss mühsam zusammengekratzt werden.“

Man muss die Schlagzahl hoch halten. Termine kurz halten, wenn es keinen Sinn macht. Schneller Zyklus, hoher Takt: Zeit sinnvoll nutzen. In 3 Tagen kann man mittels Bahn im Team in Deutschland 30 Kundenkontakte erledigen; Rail-Plus-Ticket sei dank.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Kochabo.at, Michael Ströck?

Markus Wagner (i5invest): Unternehmer aus Bekannten Familien (www.stroeck.at bzw. http://www.wirtschaftsblatt.at/home/service/509444/index.do?index=8&direct=) wollen Neues ausprobieren.

Kochabo.at – wichtig hierbei:

  • Kundenzufriedenheit
  • Customer Lifetime Value
  • Deckungsbeitrag
  • Weiterempfehlungrate
  • ABO-Verlängerungsrate
  • Wieviele Abonnenten?
  • Wie Nachhaltig?
  • Sinnvoll definierte KPIs.
  • Onlinemarketing vs. Print / Flugzettel
  • Logistik
  • Qualitätssiegel
  • Produktentwicklung und Konzeption
  • Frische
  • Rezepte müssen gut sein
  • Veganer, Laktose, Milchintoleranzen
  • Mutationen wie Volumen, Skalierbarkeit
  • Kundenwert

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Wie siehst Du ob ein Segment funktioniert, z.B. Kochabo-Zustelldienste?

Markus Wagner (i5invest):  Bei bestehenden Ideen fährt man hin und sieht es sich selbst an. Wichtig ist der Marktüberblick, das Firmenbuch, Presseartikel, und Branchenüberblicke. Auch Infos, ob andere Investoren bereits investiert sind, und wie hoch das Werbebudget ist lassen Rückschlüsse auf die Erfolgswahrscheinlichkeit zu.

DieIdee InnovationsAgentur (www.dieIdee.eu): Vielen Dank für das Gespräch.

Markus Wagner (i5invest): Vielen Dank.

Dieser Text unterliegt dem Copyright von dieIdee InnovationsAgentur. Auszüge auch nur teilweise bedürfen der ausdrücklichen schriftlichen Genehmigung von dieIdee InnovationsAgentur. Anfragen bitte unter copyrights@dieIdee.eu

Innovation in der Design-Branche

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Ein Stuhl für mehr Selbständigkeit

Den Stuhl neu zu erfinden, war die Aufgabe, die sich das Salzburger Startup camarg vor drei Jahren vorgenommen hat. Personen mit Aufstehschwierigkeiten waren bislang auf menschliche Hilfe angewiesen, wenn sie sich an einen Tisch setzen wollten. Zwei Designer Martin Bliem und Christian Miletzky wollten dies ändern – mit Erfolg.

Mit finanzieller Unterstützung von dem Austrian Wirtschaftsservice, der österreicheichen Forschungsförderungsgesellschaft, dem Business Creation Center Salzburg und der Fachhochschule Salzburg wurde ein ganz besonderen Stuhl namens Chelino entwickelt. Die größte Herausforderung in der dreijährigen Entwicklung lag dabei in der Berücksichtigung der körperlichen Einschränkungen, die man als junger und gesunder Mensch nicht hat und daher leicht übersieht. Darüber hinaus bedurfte es an viel Kreativität und Denkarbeit um die notwendige Sicherheit mit einem optisch schönen Design zu vereinbaren.

Es sollte ein Stuhl entstehen, der eine Lebenserleichterung integriert, aber nicht als Hilfsmittel sondern ein schönes Möbel wahrgenommen würde. Das Ergebnis kann sich zeigen lassen. Chelino hat mehrere Innovations-, Design- und Medizinproduktpreise gewonnen, darunter eine reddot Auszeichnung und eine Auszeichnung für eines der besten zehn in Österreich erteilten Patente im Jahr 2011.

Das Patent

Seit Anfang dieses Jahres wird dieser Stuhl nun erfolgreich an körperlich eingeschränkte Personen, Senioren und Pflegereinrichtungen verkauft. Da camarg mit Chelino weltweit neue Märkte erschließen möchte, wird in diesem Jahr das Patent auf die EU, USA, Japan und China ausgeweitet. So soll die Erfindung vor Imitaten geschützt werden.

Was macht diesen Stuhl so besonders? Chelino ist der weltweit einzige Stuhl mit integrierter Aufstehhilfe, der ohne Stromzufuhr auskommt. Die, in einer fixen nach oben verlaufenden Bahn bewegliche Sitzfläche ist mit vier, in den Sesselbeinen befindlichen Gasdruckfedern verbunden. Diese nehmen beim Setzen das Körpergewicht als Energie auf und geben diese beim Aufstehen wieder kontrolliert ab. Somit wird sowohl ein komfortableres Setzen, als auch ein erleichtertes Aufstehen ermöglicht. Die Hebefunktion wird durch zwei Knöpfe an den Armlehnen gesteuert. Sobald diese losgelassen werden, wird die Sitzfläche gesperrt und der Benutzer kann auf seiner bevorzugten Höhe bequem sitzen. Die Sitzfläche besteht aus zwei Teilen, wobei die vordere Sitzkante beim Hochfahren der Sitzfläche nach unten abknickt. So wird ein komfortables Setzen ermöglicht und auch kleinere Personen haben kein Problem sich auf die angehobene Sitzfläche zu setzen.

Des Weiteren bietet keiner der herkömmlichen Aufstehhilfen die Möglichkeit, ohne fremde Hilfe mit dem Stuhl an einen Tisch zu rücken. Der Aufstehstuhl Chelino ist mit eigens entwickelten Hinterrollen ausgestattet. Beim Aufstehen und Setzen sind diese hinteren Rollen automatisch blockiert, damit der Stuhl nicht nach hinten wegrollen kann und höchste Stabilität und Sicherheit gewährleistet wird. Erst wenn die Sitzfläche die unterste Position erreicht, werden die Bremsen automatisch gelöst. Damit der Stuhl auch bei angehobener Sitzfläche bewegt werden kann, gibt es zwei Knöpfe an der Rückenlehne, die die Bremsen bei Bedarf lösen.

Die gesamte Technik wurde innerhalb der Stuhlbeine verbaut. So wirkt Chelino wie ein gewöhnliches Möbel. Die Kombination aus Funktionalität, Design und intuitiver Bedienung sind die besonderen Merkmale von Chelino, an denen sich viele Anwender neben der wiedergewonnen Selbständigkeit beim Setzen und Aufstehen erfreuen.

Innovativ? Diskutieren Sie mit uns

creating new product ideas – by creating new possibilities for the user

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Jony Ive talking about creation process of new products, why Apply doesn’t use focus groups, and why the simple asking for problems doesn’t automatically produce good world-class products.

It’s simple, because users of today are not aware of the usage possibilities of the future.
Only if you are at least a few steps ahead of the market
- with current todays’ views – and you are really trying hard to achieve something that is not new, but solves one of the problems – you are not yet aware about that you are facing them – then you are likely to succeed.
dieIdee InnovationsAgentur, March 2012

Sir Jonathan Ive, Jony to his friends, is arguably one of the world’s most influential Londoners. The 45-year-old was born in Chingford — and went to the same school as David Beckham. He met his wife, Heather Pegg, while in secondary school. They married in 1987, have twin sons and now live in San Francisco.

(c) by http://www.thisislondon.co.uk

As Apple’s Senior Vice President of Industrial Design, he is the driving force behind the firm’s products, from the Mac computer to the iPod, iPhone and, most recently the iPad. He spoke exclusively to the Evening Standard at the firm’s Cupertino headquarters.

Q: You recently received a Knighthood for services to design – was that a proud moment?

A: I was absolutely thrilled, and at the same time completely humbled. I am very aware that I’m the product of growing up in England, and the tradition of designing and making, of England industrialising first. The emphasis and value on ideas and original thinking is an innate part of British culture, and in many ways, that describes the traditions of design.

Q: Is London still an important city for design?

A: I left London in 1992, but I’m there 3-4 times a year, and love visiting. It’s a very important city, and makes a significant contribution to design, to creating something new where previously something didn’t exist.

Q: How does London differ from Silicon Valley?

A: The proximity of different creative industries and London is remarkable, and is in many ways unique. I think that has led to a very different feel to Silicon Valley.

Q: Why did you decide to move to California?

A: What I enjoy about being here is there is a remarkable optimism, and an attitude to try out and explore ideas without the fear of failure. There is a very simple and practical sense that a couple of people have an idea and decide to form a company to do it. I like that very practical and straightforward approach.

There’s not a sense of looking to generate money, its about having an idea and doing it – I think that characterises this area and its focus.

Q: What makes design different at Apple?

A: We struggle with the right words to describe the design process at Apple, but it is very much about designing and prototyping and making. When you separate those, I think the final result suffers. If something is going to be better, it is new, and if it’s new you are confronting problems and challenges you don’t have references for. To solve and address those requires a remarkable focus. There’s a sense of being inquisitive and optimistic, and you don’t see those in combination very often.

Q: How does a new product come about at Apple?

A: What I love about the creative process, and this may sound naive, but it is this idea that one day there is no idea, and no solution, but then the next day there is an idea. I find that incredibly exciting and conceptually actually remarkable.

The nature of having ideas and creativity is incredibly inspiring. There is an idea which is solitary, fragile and tentative and doesn’t have form.

What we’ve found here is that it then becomes a conversation, although remains very fragile.

When you see the most dramatic shift is when you transition from an abstract idea to a slightly more material conversation. But when you made a 3D model, however crude, you bring form to a nebulous idea, and everything changes – the entire process shifts. It galvanises and brings focus from a broad group of people. It’s a remarkable process.

Q: What makes a great designer?

A: It is so important to be light on your feet, inquisitive and interested in being wrong. You have that wonderful fascination with the what if questions, but you also need absolute focus and a keen insight into the context and what is important – that is really terribly important. Its about contradictions you have to navigate.

Q: What are your goals when setting out to build a new product?

A: Our goals are very simple – to design and make better products. If we can’t make something that is better, we won’t do it.

Q: Why has Apple’s competition struggled to do that?

A: That’s quite unusual, most of our competitors are interesting in doing something different, or want to appear new – I think those are completely the wrong goals. A product has to be genuinely better. This requires real discipline, and that’s what drives us – a sincere, genuine appetite to do something that is better. Committees just don’t work, and it’s not about price, schedule or a bizarre marketing goal to appear different – they are corporate goals with scant regard for people who use the product.

Q: When did you first become aware of the importance of designers?

A: First time I was aware of this sense of the group of people who made something was when I first used a Mac – I’d gone through college in the 80s using a computer and had a horrid experience. Then I discovered the mac, it was such a dramatic moment and I remember it so clearly – there was a real sense of the people who made it.

Q: When you are coming up with product ideas such as the iPod, do you try to solve a problem?

A: There are different approaches – sometimes things can irritate you so you become aware of a problem, which is a very pragmatic approach and the least challenging.

What is more difficult is when you are intrigued by an opportunity. That, I think, really exercises the skills of a designer. It’s not a problem you’re aware of, nobody has articulated a need. But you start asking questions, what if we do this, combine it with that, would that be useful? This creates opportunities that could replace entire categories of device, rather than tactically responding to an individual problem. That’s the real challenge, and that’s what is exciting.

Q: Has that led to new products within Apple?

A: Examples are products like the iPhone, iPod and iPad. That fanatical attention to detail and coming across a problem and being determined to solve it is critically important – that defines your minute by minute, day by day experience.

Q: How do you know consumers will want your products?

A: We don’t do focus groups – that is the job of the designer. It’s unfair to ask people who don’t have a sense of the opportunities of tomorrow from the context of today to design.

Q: Your team of designers is very small – is that the key to its success?

A: The way we work at Apple is that the complexity of these products really makes it critical to work collaboratively, with different areas of expertise. I think that’s one of the things about my job I enjoy the most. I work with silicon designers, electronic and mechanical engineers, and I think you would struggle to determine who does what when we get together. We’re located together, we share the same goal, have exactly the same preoccupation with making great products.

One of the other things that enables this is that we’ve been doing this together for many years – there is a collective confidence when you are facing a seemingly insurmoutable challenge, and there were multiple times on the iPhone or ipad where we have to think ‘will this work’ we simply didn’t have points of reference.

Q: Is it easy to get sidetracked by tiny details on a project?

A: When you’re trying to solve a problem on a new product type, you become completely focused on problems that seem a number of steps removed from the main product. That problem solving can appear a little abstract, and it is easy to lose sight of the product. I think that is where having years and years of experience gives you that confidence that if you keep pushing, you’ll get there.

Q: Can this obsession with detail get out of control?

A: It’s incredibly time consuming, you can spent months and months and months on a tiny detail – but unless you solve that tiny problem, you can’t solve this other, fundamental product.

You often feel there is no sense these can be solved, but you have faith. This is why these innovations are so hard – there are no points of reference.

Q: How do you know you’ve succeeded?

A :It’s a very strange thing for a designer to say, but one of the things that really irritates me in products is when I’m aware of designers wagging their tails in my face.

Our goal is simple objects, objects that you can’t imagine any other way. Simplicity is not the absence of clutter. Get it right, and you become closer and more focused on the object. For instance, the iPhoto app we created for the new iPad, it completely consumes you and you forget you are using an iPad.

Q: What are the biggest challenges in constantly innovating?

A: For as long as we’ve been doing this, I am still surprised how difficult it is to do this, but you know exactly when you’re there – it can be the smallest shift, and suddenly transforms the object, without any contrivance.

Some of the problem solving in the iPad is really quite remarkable, there is this danger you want to communicate this to people. I think that is a fantastic irony, how oblivious people are to the acrobatics we’ve performed to solve a problem – but that’s our job, and I think people know there is tremendous care behind the finished product.

Q: Do consumers really care about good design?

A: One of the things we’ve really learnt over the last 20 years is that while people would often struggle to articulate why they like something – as consumers we are incredibly discerning, we sense where has been great care in the design, and when there is cynicism and greed. It’s one of the thing we’ve found really encouraging.

Q: Users have become incredibly attached, almost obsessively so, to Apple’s products – why is this?

A: It sound so obvious, but I remember being shocked to use a Mac, and somehow have this sense I was having a keen awareness of the people and values of those who made it.

I think that people’s emotional connection to our products is that they sense our care, and the amount of work that has gone into creating it.

Article quote from : http://www.thisislondon.co.uk/lifestyle/london-life/sir-jonathan-ive-the-iman-cometh-7562170.html?

Additional reading from: Waugh, Rob (20 March 2011). “How did a British polytechnic graduate become the design genius behind £200billion Apple?”. London: Dailymail. Retrieved 2 January 2012.

Die intelligente Werbetafel in der Praxis

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Für die Werbeindustrie ist es von entscheidender Rolle, zielgerichtet Werbung platzieren zu können. Es ist bis dato schwierig zu erkennen, wie die genaue Resonanz eines einzelindividuums auf eine Print/Schaufenster-Anzeige aussieht.

Reklameanzeigen haben große Streuverluste, da die Werberelevanz an spezifischen Standorten nicht exakt zielgruppenspezifisch abgeschätzt werden kann.

Das Hauptproblem: Reklameanzeigen stehen an Orten, an denen nicht genug interessierte Personen vorbeikommen.

(c) http://www.fraunhofer.at/Images/1112%20FH_Report_tcm44-100235.pdf

Die Lösung: Die intelligente Reklametafel oder Werbetafel passt sich im laufenden Betrieb automatisch an die analysierte Situation an und blendet, die für eine vorher definierte Zielgruppe bestimmte Werbung ein. Das Analysemodul ist anhand einer Bildatenbank trainiert. So werden Alter, Geschlecht voneinander unterschieden. Männer haben eine andere Körperform, Frauen weichere Wangen im Gesicht. Zur Bilderkennung ist eine Kamera an der Werbetafel angebracht. Sie registriert vorbeigehende Personen, scannt Körper und Gesicht und erkennt durch die definierten Merkmale ob ein älterer Mann oder eine jüngere Frau vor der Werbetafel steht.

In den Werbesystemen ist hinterlegt, welche Werbung für welche Zielgruppe eingeblendet werden soll. Der neueste Action-Kino-Trailer für 18-22 jährige Männer, oder die Anti-Falten-Creme für Männer und Frauen ab 35.

Mehrere Anbieter buhlen um die Gunst des Schaufensterplatzes.
Fraunhofer mit Omnisense
NetAvis mit ObserverWerbeeffektivitätstracking

Wie kann zielgruppenorientierte Werbung ihr Business verbessern?

Diskutieren Sie mit uns innovativ@dieIdee.eu

Bildquelle: www.fraunhofer.at

Der e-Sound von Audi: Akustische Innovation für künftige Audi e-tron-Modelle

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Soundengineering by Audi.

Die künftigen e-tron-Modelle von Audi fahren weite Strecken elektrisch und damit fast ohne Motorengeräusch. Damit Passanten sie im Stadtverkehr hören können, hat die Marke einen synthetischen Klang entwickelt — einen der ihn als Elektroauto identifiziert, aber dennoch seine Sportlichkeit unterstreicht.
Durch die Verwendung von 40 Watt Außenlautsprechern inklusive Hoch- und Tieftönern kann jeder beliebige Sound an Passanten abgegeben werden. Innovative Pricing Modelle wie z.B. ein Standard-Beschleunigungs-Sound sind ebenso möglich wie optionale Aufpreis-Sounds, die an Hollywood-Produktionen (Wanted, Salt, Back to the Future oder Star Trek (TM)) erinnern sollen.

further reading & video: Audi Reveals ‘E-Sound’ Engine Noise

Soundprobe vom e-tron auf spiegel.de Auto

Nicht genug Elektro-Beschleunigungs-Sound? Hollywood legt die Latte hoch. StarTrek @Youtube – Copyrights by Universal.

Siemens Austria, Verbund & “E-Mobility-Provider” Start Mitte 2012

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Das neue Unternehmen soll mit 20 Millionen Eigenkapital ausgestattet sein und ein Investitionsvolumen von rund 300 Millionen bis 2020 haben

Wien – Siemens Österreich und der Verbund gründen gemeinsam ein Unternehmen für Elektromobilität. Der neue “E-Mobility-Provider” – so der Arbeitstitel – soll mit 20 Mio. Euro Eigenkapital ausgestattet sein und ein Investitionsvolumen von rund 300 Mio. Euro bis 2020 haben. Der Geschäftsführer und die rund 35 Mitarbeiter werden noch gesucht, im Sommer soll der offizielle Startschuss erfolgen. In den nächsten acht Jahren sollen 80.000 bis 240.000 E-Autos unterwegs sein, ab 90.000 Fahrzeugen werde das Partnerunternehmen den Break Even erreichen, so Verbund-Chef Wolfgang Anzengruber.

Das Modell soll sich an den Pauschalangeboten der Mobilfunkbetreiber orientieren, subventionierte Elektrofahrzeuge vergleichbar mit den gestützten Handys wird es allerdings nicht geben. Angedacht sind Unterstützungen der öffentlichen Hand bei Steuerbegünstigungen oder Gratis-Parkpickerl. Dies sei für den Staat jedenfalls günstiger als CO2-Zertifikate zu kaufen, so Anzengruber am Dienstag vor Journalisten. Umweltminister Nikolaus Berlakovich (ÖVP) hatte vor kurzem um 160 Mio. Euro Umweltzertifikate im Ausland zugekauft, um Strafzahlungen für Österreich wegen der Nicht-Erfüllung des Kyoto-Protokolls zu vermeiden.

E-Autos für den eigenen Fuhrpark

Siemens und Verbund wollen mit guten Beispiel vorangehen und schon in nächster Zeit mehrere Dutzend Elektroautos für den eigenen Fuhrpark anschaffen. In der ersten Phase sollen auch primär Großkunden angesprochen werden. Von den derzeit in Österreich angemeldeten knapp 1.100 E-Autos werden 80 Prozent in Betrieben eingesetzt, so Berechnungen der Wirtschaftskammer Österreich. Selbst wenn die optimistischen Prognosen von 240.000 Autos bis 2020 eintreffen, ist das nur ein Bruchteil des bestehenden Autobestandes von rund 4,5 Millionen Pkw.

Durch den verstärkten Einsatz von E-Autos könnten die Fahrzeuge auch als Stromspeicher dienen, was für einen Energiemix aus Erneuerbaren Energien wichtig wäre – ebenso wie die Stärkung des Technologiestandortes Österreich, so Anzengruber. Auf die bestehenden Kooperationen in der Interessengemeinschaft “Austrian Mobile Power” ändere die Partnerschaft zwischen Siemens und Verbund nichts. “Wir sind eine Gründungsgesellschaft und streben keine Exklusivität an”, so Siemens Österreich-Chef Wolfgang Hesoun.”

 

Bildquelle und Originalzitat: http://derstandard.at/1333528746770/Siemens-und-Verbund-E-Mobility-Provider-startet-im-Sommer

Elektroautos – VW rechnet mit rasch sinkenden Batteriepreisen

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VW rechnet mit rasch sinkenden Batteriepreisen

von Martin Seiwert und Franz W. Rother

VW-Chef Martin Winterkorn steuert einen neuen Meilenstein in der Elektromobilität an: Schon in drei Jahren könnte Volkswagen E-Fahrzeuge bauen, die günstiger sind als herkömmliche Autos.

  • Imagetest für Autonamen: Mein Auto heißt Miev

Der Buchstabe „i“ taucht nicht erst bei BMW auf und steht für intelligent und innovativ. Das haben auch schon andere Anbieter für sich entdeckt, aber die Namensexperten schätzen den Wert trotzdem hoch: „Dafür gliedert sich das neue Modellkürzel jedoch hervorragend in die BMW Bezeichnungsstruktur“, begründen sie den zweiten Platz für den „BMW i3“.

Bis zu 170 Stundenkilometer schafft der E-Flitzer. Im reinen E-Betrieb soll der BMW i3 eine Reichweite von 160 Kilometern haben. Allerdings ist BMW noch nicht so weit. Das E-Auto wird erst ab 2013 auf deutschen Straßen unterwegs sein.

Bild-Quelle: dpa

Möglich wird das durch einen drastischen Preissturz bei den Batterien, dem teuersten Bauteil von E-Autos. „Wir rechnen damit, dass die Kosten pro Kilowattstunde Kapazität beim Lithium-Ionen-Akku schnell auf eine Größenordnung von etwa 100 Euro sinken und dass diese Grenze 2015 oder spätestens kurz danach erreicht wird“, sagt Rudolf Krebs, Elektroauto-Chef des Volkswagen-Konzerns. Winterkorn sagte unlängst, er könne nicht verstehen, warum Autohersteller für die Akkus mehr zahlen sollten als die Elektronikindustrie, die in Laptops und Handys ähnliche Batterien einbaut.

Bisher ging die Autoindustrie davon aus, dass das Preisniveau nicht vor dem Jahr 2020 auf 100 Euro pro Kilowattstunde (kWh) sinkt. Ab dieser Grenze kann ein Elektroauto in den Gesamtkosten für Anschaffung und Betrieb günstiger sein als ein herkömmliches Fahrzeug. Nach Berechnungen der Unternehmensberatung P3 Ingenieurgesellschaft wäre dann sogar ein Elektroauto, das für den Langstreckenbetrieb über einen zusätzlichen Verbrennungsmotor verfügt, kostengünstiger als ein Benziner oder ein Dieselfahrzeug.

Der Preis für die Batterie mit einer Kapazität von 20 kWh läge bei rund 4000 Euro. Derzeit kosten solche Batterien, die eine Reichweite von durchschnittlich 150 Kilometern ermöglichen, laut P3 rund 9000 Euro.

Grafik Elektroauto-Zulassungen
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Die Erwartung von Volkswagen, schon 2015 die 100-Euro-Grenze erreichen zu können, stellt die gängigen Prognosen zur Entwicklung der Batteriepreise infrage. Das kalifornische Marktforschungsunternehmen Advanced Automotive Batteries (aab) sagte zuletzt voraus, dass der Zellenpreis bis zum Jahr 2015 auf 340 bis 460 Dollar fällt.

Auch Daimler geht in Prognosen, die der WirtschaftsWoche vorliegen, nicht davon aus, dass er in absehbarer Zeit unter 250 Euro sinkt. Toyota und BMW arbeiten gemeinsam schon an der nächsten Batteriegeneration, den Lithium-Luft-Akkus. Durch die neue Technik könnten die Preise deutlich unter 100 Euro fallen – wenn es gelingt, diesen Typ wiederaufladbar zu machen.

Aktuell werden für eine Batteriezelle mit einer Speicherkapazität von einer Kilowattstunde laut Bosch rund 500 Euro verlangt, Wettbewerber Johnson Controls rechnet gar mit 750 Euro. Bei einer Großserienproduktion könnte der Preis bis 2017 auf 350 Euro fallen, aber ein Preis von 100 Euro schon im Jahr 2015 sei Wunschdenken, heißt es bei den Zulieferern.

„Bislang werden von der Autoindustrie nur homöopathische Mengen von Batteriezellen für Elektroautos geordert. Verträge über größere Liefermengen sehe ich noch nicht“, beklagt sich Stefan Suckow, der bei Johnson Controls das Geschäft mit Lithium-Ionen-Akkus verantwortet.”

Bildquelle und Originalzitat: http://www.wiwo.de/unternehmen/auto/elektroautos-vw-rechnet-mit-rasch-sinkenden-batteriepreisen/6458322.html

Preisanstieg bei fossilen Energien wird “Innovationen auslösen” – Mobilitätsforscher Stephan Rammler im Interview

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“Mobilitätsforscher Stephan Rammler zur Diskussion um die Zukunft des Verkehrs

Stephan Rammler im Gespräch mit Marcus Pindur

Angesichts steigender Benzinpreise fordert Verkehrsforscher Stephan Rammler von der Politik, innovative Mobilitätskonzepte stärker zu unterstützen. Das Modell mit privaten Pkw sei nicht mehr sinnvoll, besser sei es beispielsweise den öffentlichen Verkehr massiv zu modernisieren.

Marcus Pindur: Noch nie war es so wertvoll wie heute: ein Fass Brent Crude. Die Nordsee-Ölsorte kostet 125 Dollar, und jeder, der tankt, kann es auch wissen: Ein Liter Super Plus ist kaum noch unter 1,70 zu haben. Die Politik debattiert über eine Erhöhung der Pendlerpauschale oder über eine Regulierung der Spritpreise an den Tankstellen – und das auch mit Recht, denn viele Menschen sind auf ihre individuelle Mobilität angewiesen in einer Zeit, in der vom einzelnen Arbeitnehmer immer mehr Flexibilität und Mobilität auf dem Arbeitsmarkt erwartet wird.

Und da könnte der normale Steuerzahler ja wohl auch ein Entgegenkommen des Staates erwarten. Wir wollen jetzt aber mal über die Frage sprechen, wie wir denn in Zukunft unsere Mobilität am besten organisieren. Und wir sprechen jetzt mit Professor Stephan Rammler, Leiter des Instituts Transportation Design an der TU Braunschweig, er ist Mobilitätsforscher. Guten Morgen, Herr Rammler!

Stephan Rammler: Guten Morgen!

Pindur: Wie macht man Mobilität für den Einzelnen wieder erschwinglicher, mal jenseits dieser kurzfristigen politischen Rezepte?

Rammler: Indem man als Politik sagt, wir übernehmen jetzt über die kurzfristige Art und Weise, wie wir jetzt Verantwortung übernehmen, hinaus langfristig Verantwortung, wir bauen das ganze System um. Weil es liegt ja jetzt auf der Hand, dass einmal mehr eine Preissteigerung – das wird auch in Zukunft so weitergehen.

Das heißt, vor dem Hintergrund macht es keinen Sinn, den Weg in die Sackgasse immer weiter noch sozusagen mit ein bisschen Innovation auszustatten und ein bisschen an der einen oder anderen Ecke zu pfriemeln und es besser zu machen, sondern eigentlich die Baustelle an eine andere Stelle zu verlagern und zu sagen: Wir bauen das Mobilitätssystem um. Und die Antwort drauf hört sich erst mal hochtrabend an, das kann man ja erst mal runterbrechen, was das bedeutet, aber die Antwort drauf ist: Weg von fossilen Energien in der Mobilität.

Wir wissen, keine Gesellschaft wie unsere ist so abhängig von Mobilität, wie unsere moderne Gesellschaft, und 90 Prozent dieser Mobilität ist fossile Mobilität. Das Klügste, was wir tun können im Sinne einer gesellschaftlichen Risikovorsorge, auch für den kleinen Mann, auch für den Arbeitnehmer, ist langfristig sozusagen zu planen und jetzt anzufangen, diese Wende sozusagen jetzt einzuleiten in die Richtung eines Systems, was ohne fossile Energien auskommt, das ist erst mal …

Pindur: In diesem Zusammenhang, Herr Rammler, ist ja viel vom Elektroauto die Rede. Aber auch der Strom muss ja irgendwo herkommen und irgendwie erzeugt werden.

Rammler: Das Elektroauto dient erst mal nur dazu, sozusagen die Abhängigkeit vom Erdöl zu mindern. Das sind erst mal keine ökologischen Fragen, die dahinter stehen, und das Elektroauto ist in meinen Augen nur ein Teil einer Lösung. Wenn wir über Elektromobilität als Ganzes sprechen, wird schon eher ein Schuh draus. Wir können regenerative Energien in die Mobilitätssysteme bringen, indem wir eben Busse, Bahnen, Straßenbahnen, den öffentlichen Verkehr mit elektrischen Antrieben betreiben.

Und wir können natürlich als Teil dieses integrierten Gesamtverkehrssystems auch Autos betreiben, Elektroautos betreiben, aber nicht im Sinne des klassischen Modells der Privatmotorisierung, also jede Familie hat ein Auto oder möglichst zwei Autos, und da sitzt meistens nur einer drin, sondern eben im Sinne einer sehr klugen Nutzung. Und dann können wir auch Elektroautos sehr klug betreiben, und der Übergang dann von den fossilen Energien zu den regenerativen, die wird dann im Rahmen der Gesamtenergiewende, die wir ja auch gerade angehen, zu vollziehen sein, das heißt, Energiewende und Mobilitätswende hängen sehr eng zusammen. Das Kulturmodell der Massenmotorisierung mit privaten PKWs ist in keinerlei Weise irgendwie volkswirtschaftlich wie betriebswirtschaftlich sinnvoll, das sind …

Pindur: Das wird aber schon seit Jahren und Jahrzehnten behauptet, …

Rammler: Das ist nicht so, nein.

Pindur: … und ist nach wie vor einfach sehr attraktiv. Geht Ihre Vorstellung von einem – ich sage mal, einem System, das staatlich verordnet wird, nicht an den Bedürfnissen der Menschen tatsächlich vorbei?

Die AutoTram, entwickelt und erprobt am Fraunhofer IVI, vereint die Vorteile einer Straßenbahn mit denen eines Busses. (Bild: Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI)Die AutoTram, entwickelt und erprobt am Fraunhofer IVI, vereint die Vorteile einer Straßenbahn mit denen eines Busses. (Bild: Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI)

Rammler: Bedürfnisse entwickeln ja sich auch über viele Jahrzehnte. Und es ist erstens nicht so, dass es seit Jahrzehnten behauptet wird, es wird bislang immer von Minderheiten behauptet, und wir bekommen gerade überhaupt erst eine Debatte, wo das in ein breiteres Bewusstsein tritt, dass man anerkennt, dass es echt ein Problem ist, was wir da haben.

Und natürlich ist es so, dass Bedürfnisse sich auf der Grundlage eines bestimmten vorhandenen technologischen Systems entwickeln, klar – also wir müssen einfach als Staat konkret andere Angebote machen, also beispielsweise den öffentlichen Verkehr massiv modernisieren, ausbauen, bessere Taktfrequenzen, wir sollten überlegen, die erste und die letzte Meile zum öffentlichen Verkehr und von ihm weg, zum Arbeitsplatz beispielsweise dann, mit Pedelecs, mit Fahrradverleihsystemen, mit Autoleihsystemen zu integrieren.

Wir sprechen immer als Verkehrsforscher vom Gesamtverkehrssystem, was integriert ist. Das heißt, ich mache nicht mehr alle Wege mit einem Verkehrsmittel, wie bislang mit dem Auto, und wir machen sozusagen unsere Wege dann stattdessen mit einer Vielfalt von Verkehrsmitteln, die den jeweiligen Zwecken angemessen ist und wo ich dann überall regenerative Energien drin stecken habe – oder aber womöglich auch noch wieder auf die Körperkraft zurückkomme.

Wir haben eine extreme Innovationsdynamik im Bereich der Fahrradindustrie beispielsweise, wir haben Leichtbaufahrräder und so weiter, und all das sind Dinge, die wir weiterverfolgen können – da gibt es eine Innovationsdynamik -, und ich würde mir wünschen von der Politik, nicht weiter sozusagen diese Stagnovation, also die Innovation in der Sackgasse zu betreiben und ein System weiterhin zu perfektionieren, von dem wir wissen, dass wir es eigentlich langfristig global auch nicht weiter betreiben können, egal wie gut die Bedürfnisse darauf adaptiert sind, sondern zu sagen, wir müssen als Staat sozusagen die unangenehme Botschaft auch aussprechen.

Pindur: Herr Rammler, aber das passiert doch schon seit Längerem, dass darüber viel geredet wird. Nur wenn man sich umschaut in seinem Kollegenkreis, in seinem Bekanntenkreis, dann sagen alle, ja, wir brauchen die ökologische Wende hin zu einer anderen Mobilität, aber trotzdem haben alle noch ein Auto, egal ob sie in der Stadt wohnen oder auf dem Land.

Rammler: Sehen Sie …

Pindur: Und die auf dem Land brauchen es eben doch dann mehr!

Rammler: Ja, das ist völlig richtig, jetzt müssen wir aber die Diskussionsstränge auseinanderhalten. Wir sprechen jetzt von urbanen Ballungszentren und wir wissen, dass also mittlerweile 60, 70 Prozent aller Menschen in Deutschland – und es geht auch noch weiter – in urbanen Regionen wohnen, wo das mit den kollektiven Verkehrsträgern mittlerweile relativ gut geht. Wir haben das Land, und die unterstützen wir beispielsweise, indem wir weiterhin eine bestimmte Form von Privatmobilität dort zulassen und indem wir auch dort …

Pindur: Werden Sie mal konkret, Herr Rammler. Was konkret stellen Sie sich da drunter vor? Wie kann man das organisieren?

Rammler: Stellen Sie zum Beispiel sich vor Ridesharing-Konzepte. Das gibt es in den USA seit vielen Jahren. Wenn Sie jetzt eine Region haben wie Südost-Niedersachsen, hier in Braunschweig: Viele Arbeitnehmer pendeln nach Wolfsburg. Es ist im Augenblick so, dass aufgrund der veränderten Schichtzeiten die Arbeitnehmer alle sich allein ins Auto setzen, da hinfahren, in Wolfsburg gibt ein Riesenproblem mit dem Verkehr.

Jetzt fängt man an darüber nachzudenken, wie kriegen wir denn eigentlich den Besetzungsgrad von Autos – als ersten Schritt, als schlichten Schritt erst mal – wieder erhöht, dass nicht eine Person drin sitzt, sondern vier Personen drin sitzen, und der schlichte, einfache Gedanke ist, die Organisation des Mitfahrens so intelligent zu machen, über die Handys, die wir alle mittlerweile haben, die die Datenübertragung …

Pindur: Eine große Mitfahrzentrale sozusagen.

Rammler: Ja, das liegt ja alles auf der Hand, auch da – jetzt greife ich mal Ihre Argumentation auf, Sie sagen, ist ja alles schon so lange bekannt. In der Tat, viele Konzepte sind seit langer Zeit bekannt, und jetzt haben wir einen zunehmenden Druck, und dieser Druck wird Innovationen auslösen, hoffe ich, wird Kreativität auslösen, und Menschen werden dann anfangen, drüber nachzudenken, ach, geht doch, ich kann doch mitfahren, ich kann doch mich organisieren.

Wenn ich dann als Staat oder Kommune hingehe und dann sage, ich unterstütze diese Leute, die Ridesharing machen wollen, indem ich beispielsweise bestimmte Fahrbahnen für sie freihalte, wie das in den USA so üblich ist, in Kalifornien, oder indem ich diese Fahrgemeinschaften steuerlich unterstütze, dann kann ich es langsam, Stück für Stück auch als Politik steuern und ein gewünschtes Verhalten unterstützen und ein unerwünschtes sozusagen dann behindern.

Pindur: Herr Rammler, haben Sie vielen Dank für das Gespräch!

Rammler: Bitte schön!”

 

Bild-Quelle und Originalzitat: http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1721939/

Instagram, Facebook & largest social networks on mobile (smartphones)

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As per of END OF 2011 these are the LARGEST SOCIAL NETWORKS ON MOBILE

Name User Country
Facebook mobile 425 M USA
Mobile QQ (Tencent) 200 M China
Sina (Weibo) 150 M China
RenRen 61 M China
iMessenger (Apple) 58 M USA
Mig33 55 M Singapore
Twitter mobile 55 M USA
Blackberry Messenger 50 M Canada
Mxit 50 M South Africa
Nimbuzz 50 M Netherlands
Skype Mobile (Microsoft) 40 M USA
Gree 35 M Japan
Instagram 30 M USA
Mobile Cyworld (SK) 25 M South Korea
Mobage Town (DeNA) 25 M Japan
Mocospace 22 M USA
Whatsapp 20 M USA
FourSquare 15 M USA
Mixi 15 M Japan

Quellen:
http://www.telekom-presse.at/Die_groessten_sozialen_Netze_nach_mobilen_Nutzern.id.19635.htm
http://communities-dominate.blogs.com/brands/2012/04/largest-mobile-social-networks-today-by-size-of-user-base.html

Industrieverband fordert Solarförderung auf Innovation ausrichten

“Der Bundesverband der Industrie fordert für die Solarbranche Subventionen für nachhaltige wettbewerbsfähige Strukturen.”

“Staatliche Subventionen hatten einen Boom in der Solarbranche ausgelöst, die nun unter Überkapazitäten und Preisverfall leidet. Der Bundesverband der Deutschen Industrie fordert jetzt ein Umdenken in der Politik hin zur Förderung von Innovationen.

Berlin – Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat die Politik aufgefordert, die Industrieförderung stärker auf Innovationen zu konzentrieren. “Die Politik muss aus den Fehlern der bisherigen Solarförderung lernen. Der massive unkontrollierte Mengenzubau zeigt, dass es falsche Anreize gab”, sagte BDI-Hauptgeschäftsführer Markus Kerber in einer Mitteilung am Samstag in Berlin. “Die Förderung muss dringend stärker auf Innovationen fokussiert werden.”

 Generell habe Industriepolitik sich am Markt zu orientieren. Sie müsse die richtigen Anreize setzen für mehr private Investitionen. “Wenn Subventionen zu lange gewährt werden und Fehlanreize setzen, entstehen keine nachhaltig wettbewerbsfähigen Strukturen”, sagte Kerber.

Der Bundestag hat eine Kürzung der Solarförderung um 20 bis 30 Prozent bereits mit Koalitionsmehrheit beschlossen. Die Regierung begründet den Schritt mit stark gefallenen Produktionskosten für Solaranlagen, etwa durch die Konkurrenz aus China. Neben der Opposition sehen aber auch einige CDU-geführte Länder das Vorhaben kritisch. Der Bundesrat entscheidet am 11. Mai.

Staatliche Subventionen hatten einen Boom in der Solarbranche ausgelöst, die nun unter Überkapazitäten und Preisverfall leidet. Durch die beschlossene Förderkürzung sehen sich viele Firmen aber in ihrer Existenz bedroht. Zuletzt hatten mehrere Unternehmen Insolvenz angemeldet, darunter Solar Millennium, Solarhybrid und Q-Cells.”

Zitat aus: Manager-Magazin

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